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Sektionsausfahrt in die Rhön



Diesmal war es endlich soweit dass wir eine zweitägige Sektionstour starteten. Sie führte uns aufgrund der günstig liegenden Feiertage am 30./31.Mai in die Rhön.

Wir starteten mit 5 Zettis und 10 Teilnehmenden bei sonnigem warmen Wetter in Gelnhausen und arbeiteten uns durch den nördlichen hessischen Spessart um als ersten Haltepunkt das Schloß Ramholz zu erreichen. Leider kann man es nur von außen besichtigen, aber es ist jedesmal eine kleine Zeitreise wenn man dort ankommt.

Von dort führten uns die von uns geliebten kleinen Straßen durch die Rhön mit vielen weitläufigen Ausblicken zur Mittagspause auf der Wasserkuppe, mit 950m der höchste Berg in Hessen. Wir wanderten dort bis zur Märchenwiese, um im bekannt günstigen Schnellrestaurant unser Mittagessen einzunehmen. Der Rückweg zu den Autos wurde von einigen unserer Mitfahrerinnen noch für einen kleinen Einkaufsbummel in einem der Souvenirläden genutzt.

Wieder an den Autos angekommen ging es weiter durch Bischofsheim und Mellrichstadt um dann bei Eußenhausen die ehemalige Grenze nach Thüringen zu überqueren. Immer wieder überraschend war für uns der sehr gute Zustand der Straßen auf beiden Seiten der ehemaligen Grenze bzw in der gesamten Rhön – da können wir im Taunus oder Spessart nur davon träumen.

Die nächste Pause machten wir an der Aussichtsplattform „Noahs Segel“, einem relativ neuen netten Kleinod in der thüringischen Rhön. Zu unserer Überraschung waren dort fast keine Besucher, was uns ein paar schöne Erinnerungsfotos ermöglichte.

Weiter ging es über Frankenheim und Hilders entlang der wunderbaren Straßen bis zu unserer Endstation heute, dem Hotel Berghof in Petersberg-Almendorf. Nach dem Einchecken nutzten die meisten unserer Gruppe die Zeit für eine Erfrischung im Biergarten, bevor wir uns zum Abendessen ins Restaurant begaben. Danach endete der Abend – wen wundert´s bei diesem traumhaften Wetter – wieder im Biergarten.

Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir am zweiten Tag gut gelaunt um weitere Straßen und Sträßchen zu erkunden. Wir fuhren über Rasdorf vorbei an der Gedenkstätte Point Alpha, die sehr realitätsnah an die ehemalige DDR-Grenze erinnert. Diesmal fehlte uns die Zeit dort anzuhalten, aber ein Ausflugstipp ist das auf jeden Fall.

Dann fuhren wir über Geisa Richtung Tann, wo hinter einem Torbogen eine schöne Altstadt auftauchte. Über gewollt kleinste Sträßchen fuhren wir weiter über Dippershausen und Simmers, um kurz danach eine „Harmoniepause“ einzulegen.

Weiter ging es über Ehrenberg und Dietges auf die Rhönringstraße. Vorbei am Malerdorf kamen wir am „Gasthaus zur Steinwand“ zur Mittagspause an. Mit gutbürgerlicher Küche im Familienbetrieb stärkten wir uns für die Weiterfahrt.

Nach der Besichtigung des Kletterfelsens „Steinwand“, der auch der Gaststätte den Namen gibt, setzten wir uns für den finalen Teil der Tour wieder in die offenen Roadster. Wir fuhren über den Hochrhönring und die B27 durch Bad Brückenau und Staatsbad Brückenau wieder Richtung Hessen und den Spessart.

Unser finales Ziel war die Burgruine Schwarzenfels im Sinntal, wo wir im Burgcafé sowohl noch ein dringend nötiges Erfrischungsgetränk als auch selbstgebackenen Kuchen und Kaffee genießen konnten. Leider war dann der Zeitpunkt der Verabschiedung gekommen. Die dunklen Wolken welche dann letztendlich doch noch aufzogen machten uns das ganze etwas einfacher, wir alle freuten uns dass wir zwei Tage wunderbares Tourenwetter genießen konnten.

Schließlich machten wir uns auf den Heimweg und waren alle der Meinung dass die Rhön mit ihren tollen Straßen und den wunderschönen Ausblicken auf alle Fälle einen Wiederholungsbesuch wert ist.

Thomas und Petra

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