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Dresden und Sächsische Schweiz Tour 2007

Kurzfassung für alle, die nicht so viel Zeit und Lust zum Lesen haben:

Schönes Hotel! Tolle Stadt! Super Rundfahrt! Traumhafte Landschaft! Klasse Organisation! Kaiserwetter !!!

Und jetzt etwas ausführlicher:

Nach wochenlanger Schönwetterperiode war es am Himmelsfahrtstag (Vatertag) endlich soweit: Wir fahren mit dem Z3 roadster Club nach Dresden. Die Koffer sind gepackt, der Zetti ist auf Hochglanz und ----- ! es regnet!

Es schüttet beim Koffer einladen und auf der Autobahn bis Mitterteich, es schüttet auf dem Weg durch die Tschechei und auf den wunderschönen und gut ausgebauten Landstraßen im Vogtland und Erzgebirge.

Eigentlich hätten wir bis Dresden auf der Landstraße fahren wollen, aber durch die wetterbedingte Geschwindigkeit und die vielen unverzagten Vatertagsausflügler haben wir uns dann für die letzten ca. 100 km doch wieder auf die Autobahn verzogen. Da hat es doch tatsächlich aufgehört zu regnen, und kurz vor Dresden haben wir die ersten Sonnenstrahlen gesichtet.

Gerald hatte ja eine gute Anfahrtsbeschreibung mitgeschickt, aber unser Navi war anderer Meinung und so war unser erster Eindruck von Dresden nicht die schöne Altstadt sondern: zähneklapperndes Kopfsteinpflaster.

Man soll sich halt doch nicht immer auf die Technik verlassen.

Ja, wir haben unser "Hotel am blauen Wunder" im Villenviertel Blasewitz erreicht, unseren Parkplatz in der Tiefgarage gefunden und unser Zimmer bezogen. Dann war es schon Zeit zum Abendessen zu gehen. Nach 10 Minuten Fußmarsch waren wir am "Blauen Wunder" angekommen, einer imposanten Stahlbrücke, die mehr grau als blau ist, und konnten schon mal einen Blick auf die Elbufer werfen. Direkt neben der Brücke ist das Restaurant Schillergarten, ein wunderschöner Fachwerkbau mit Biergarten.

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Dort hatte Gerald für uns das Herrenzimmer (Frauen durften auch hinein) reserviert. Nachdem jeder etwas zu trinken hatte, kam die offizielle Begrüßung und dann wurde auch schon das Büffet eröffnet.

Das Essen war echt Spitzenklasse! Schaut Euch nur dieses Spanferkel an!! Und die Petit Fours! Na neidisch geworden?

Natürlich gab es wieder viel zu erzählen und neue (nette) Leute kennen zu lernen. Clubmitglieder aus ganz Deutschland hatten sich eingefunden, und sogar aus Schweden hat man die weite Anfahrt nicht gescheut.

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Am Freitagmorgen, frisch gestärkt vom reichhaltigen Frühstücksbüffet und gut gelaunt, haben wir uns mit unseren 15 Zettis vor dem Hotel versammelt, um bei strahlendem Sonnenschein zu unserer Rundfahrt durch die Sächsische Schweiz aufzubrechen.

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Ausgestattet mit einem ausführlichen Roadbook und letzten Verhaltensanweisungen (für Neulinge) sind wir pünktlich um 10 Uhr gestartet - und gleich wieder gestanden, im Ampelstau! Diese Ampelschaltungen hier sind wirklich seltsam. Da gibt es endlos lange Rotphasen, obwohl auf den anderen Richtungen überhaupt keiner unterwegs ist und die Grünphase auf der frequentierten Richtung lässt mal gerade 2 Autos durch. Nachdem wir noch einen Tankstop eingelegt hatten (manche hatten ja schon vor dem Frühstück eine Tankstelle gefunden, natürlich mit Waschbox nach dem Sauwetter), waren wir dann so um ¾ elf auf der Ausfallstraße.

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Juhuuu und los ging's durch die wunderschöne Landschaft über eine Naturrennstrecke (Sonntags für Motorräder gesperrt) zur Bastei.

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Diese wohl weltbekannte Felsformation im Elbsandsteingebirge war im Mittelalter von einer Burganlage gekrönt. Leider sind seit der Zerstörung nur noch Bearbeitungsspuren im Fels vorhanden, und nach Ausgrabungsarbeiten wurde ein Modell erstellt. Jetzt sind die einzelnen Felstürme durch stählerne Hängebrücken verbunden und für jedermann einfach begehbar. Die Ausblicke auf das Elbtal und die umliegenden Felsen sind unvergleichlich schön, und entsprechend ist die Menschendichte recht hoch. Zum Glück hatten wir ja den VIP Parkplatz vor einem Hotel direkt am Zugang reserviert bekommen, sonst hätten wir wohl einen längeren Fußmarsch oder den Umstieg in die Pferdekutsche in Kauf nehmen müssen.

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Nach ausgiebiger Besichtigung und einer Stärkung im Selbstbedingungs-Biergarten ging's dann weiter. Verkehrsarm, hügelig und kurvenreich! So wie wir es lieben! Durch frühlingsgrüne Wälder, über luftige Höhen und durch schmale Täler mit lauschigen Bächlein. Einfach traumhaft schön! Durch schöne Dörfer, vorbei an Burgen und Windparks bergauf, bergab 18%!! Eine Straßenbahn mitten im Wald, weitab jeder Ortschaft! Die Kirnitzschtalbahn!

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Bei wolkenlosem Himmel und angenehmen Temperaturen im Zetti. Was kann schöner sein? Nach der Kaffeepause musste natürlich noch ein Fototermin sein. Es war schon ein schönes Stück Arbeit, die Zettis alle sauber zu sortieren und auszurichten. So viele schöne Farben aber kein einziger silberner dabei (obwohl es doch davon so viel gibt) und auch verhältnismäßig wenige schwarze. Die größte Schwierigkeit war es jedoch, die Leute aus dem Bild zu bekommen. Aber das Ergebnis ist doch toll geworden, oder?

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Nach der Rückkehr um ca. 19:00 Uhr und einer kurzen Pause sind wir dann in kleinen Gruppen mit der Straßenbahn in die Innenstadt zum Essen gefahren. Leider ist es in den Straßenrestaurants in der Weißen Gasse (Kneipenviertel) dann ganz schön kühl geworden, und wir waren ja auch etwas müde, also sind wir nicht versumpft, sondern waren ganz brav so um Mitternacht wieder zurück im Hotel - zum Matratzenhorchen.

Samstag war Dresden angesagt. Wieder scheint die Sonne vom wolkenlosen Himmel und der Tag verspricht heiß zu werden. Große Stadtrundfahrt mit dem Doppelstockbus. Haltestelle direkt vor dem Hotel, die haben uns doch glatt einen ganzen Bus für uns alleine geschickt. Sind wir vielleicht doch VIP's? Über das Blaue Wunder, vorbei an der ältesten Standseilbahn, durch die Nobelviertel "Weißer Hirsch" und "Dresdner Heide", durch die "Radeberger Vorstadt" und die "Innere Neustadt" bis zum Postplatz.

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Da haben wir den Bus mit seinen Erklärungen verlassen und sind in kleinen Gruppen durch die Altstadt gestreift. Jeder nach seinen Interessen und Vorlieben, Zwinger, Frauenkirche, Semperoper, Fürstenzug, Schlösser, Museen, usw. usw. Was soll ich dazu schreiben, was man nicht viel besser und ausführlicher im Reiseführer lesen kann? Man muss es einfach gesehen haben!

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Kleiner Tipp am Rande: im "Elbsegler" (= Biergarten direkt an der Augustusbrücke) sitzt man in mediterranem Flair mit herrlichem Blick auf die Altstadt und bekommt unter anderem eine Rostbratwurst mit Brötchen und kleiner liebevoller Salatgarnitur für 1,90 € und auch das Bier ist nicht überteuert.

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Am Nachmittag sind wir dann wieder in den Bus eingestiegen, diesmal normale Linie und haben den Rest der Stadtrundfahrt mit den kurzweiligen Kommentaren des Fahrers genossen.

Noch eine Runde durch die Altstadt, diesmal aus erhöhter Position, Pirnaische Vorstadt, Bombengürtel, Elbufer und wieder nach Blasewitz direkt vors Hotel. Dabei sind wir auch der Stadtrundfahrt der anderen Art begegnet. Trabi-Safari! Sind sie nicht süß? Und sogar Cabrios gibt es!

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Nach einer etwas längeren Pause und ein bisschen relaxen kam der letzte Höhepunkt der Dresden Tour. Die Sommernachtsfahrt mit dem Raddampfer auf der Elbe. Bei immer noch herrlichem Sonnenschein und milden Temperaturen hat die "Gräfin Cosel" um 20 Uhr abgelegt und ist stromaufwärts gefahren. Die Altstadt aus einem ganz neuen Blickwinkel, die Elbschlösser, die sanften Hänge und interessanten Villen.

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Dann in der Dämmerung unter dem Blauen Wunder hindurch, und am Ufer gehen langsam überall die Lichter an. An Bord gab's ein reichhaltiges Büffet, bei dem vor allem die Vorspeisen lecker waren. Die Liveband hat Hits aus den letzten 30 Jahren gespielt, und einige von uns sollen sogar das Tanzbein geschwungen haben. Kurz vor dem Umkehrpunkt sind wir dem Raddampfer "Dresden" begegnet, und da wurde am Ufer ein Feuerwerk abgebrannt.

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Um Mitternacht waren wir zurück an der Anlegestelle, einige haben wir an die Kneipen auf dem Weg verloren, der Rest hat die vorletzte Straßenbahn zurück zum Hotel erwischt. Leider war nur noch der Nachtportier da, und den konnten wir nicht überreden, uns noch einen Schlummertrunk zu servieren. Naja, der Tag war lang und erlebnisreich, da muss man auch mal Ruhe geben können.

Am Sonntagmorgen hat sich Martin bei Gerald und Stefan mit einem Ampelmännchen T-Shirt bedankt.

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Wir schließen uns diesem Dank an. Es war eine super organisierte Tour mit vielen Highlights, bei der einfach alles gestimmt hat. Sie wird uns sicher allen als tolles Erlebnis im Gedächtnis bleiben.

Danach haben wir uns dann herzlich von allen verabschiedet, und jeder hat die Heimreise angetreten. Nochmals vielen Dank an die Organisatoren für die perfekte Planung und tolle Ausführung. Hoffentlich seid Ihr alle gut nach Hause gekommen! Wir freuen uns schon auf die noch folgenden Touren und hoffen, möglichst viele von Euch dabei wieder zu sehen.

Gaby und Horst Kreiner

und

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unser Zetti

P.S.: Wir sind mit Karin und Martin zurück nach München gefahren, wieder durchs Erzgebirge und die Tschechei. Diesmal bei Sonnenschein, das musste einfach sein...